13.01.2011 Sebastian Adriany schrieb im Dezember 2010:
Ein lachendes und ein weinendes Auge bei den Bezirksmeisterschaften
Durch seinen Sieg bei den Kreismeisterschaften, hatte Sebastian Adriany die Qualifikation zu den Bezirksmeisterschaften erreicht.
Hier trat er gegen die 30 Besten aus dem Bezirk Mittelrhein an.
Sebastian erwischte eine 3er-Gruppe und hatte zuerst spielfrei.
Dies und der frühe Sonntagmorgen kamen ihm leider überhaupt nicht entgegen.
Im ersten Einzel spielte er gegen Fabian Gill (Kall).
Im ganzen Spiel konnte Sebastian zahlreiche Chancen nicht nützen und auch das Glück schien noch im Bett zu liegen.
Gewann Sebastian zwar den ersten Satz mit 11:9, verlor die nächsten beiden Sätze mit dem selben Resultat. Im vierten Satz konnte Sebastian die drohende Niederlage noch abwenden (11:9).
Doch der Start in den 5.Satz verpatze Sebastian komplett (2:8). Durch Timeout kam Sebastian noch auf 7:10 heran, konnte noch 2Matchbälle abwehren, aber schließlich verlor Basti trotzdem wieder mit 9:11. Was für ein Pech!
Trotz totalem Frust und teilweise kopflosem Spiel, machte Sebastians zweiter Gegner Joachim Wanoth (Efferen) ihm beim 3:0 keine Probleme.
Nun sollte Sebastian als Gruppenzweiter auf einen Gruppenersten treffen.
Dies sollte aber noch nichts heißen, war es doch nun Mittag und Sebastians Niveau steigerte sich auf eine normale Form.
Doch der Optimismus verflog als er seinen Gegner für das Achtelfinale hörte. André Engels (Bornheim). Zweifacher, aktueller Titelverteidiger!.
Na ja, irgendwann muss auch dieser mal verlieren, aber nicht an diesem Tag.
Ein krummes, überaus unkonventionelles, ja schon ekliges Spiel hatte Engels.
Sebastian bemühte sich zwar, spielte auch gar nicht so schlecht, fing sich trotzdem eine schallende 0.3 (8:11,5:11,3:11) Ohrfeige ein.
Da konnte es Sebastian auch nicht trösten, dass Engels später Bezirksmeister wurde, denn wäre Basti mal Gruppensieger geworden, wäre doch der Weg bis ins Finale, bei Betrachtung der Gegner möglich gewesen.
Nun gab es aber wenigstens noch das Doppel und dies sollte mit seinem Partner Marcel Berger (Weisweiler/Wenau) gut laufen.
Hatte Sebastian es schon geschafft mit Marcel, Zweiter bei den Kreismeisterschaften zu werden, ging man auch nicht als totaler Außenseiter an den Tisch.
Im Achtelfinale besaß man ein Freilos und traf im Viertelfinale direkt auf Rutkowski/Herrmann (Köln/Habbelrath).
Zwar hatte man am Anfang ein wenig Probleme ins Spiel zu kommen, konnte man doch ziemlich souverän mit 3:1 ins Halbfinale einziehen.
Hier traf man auf Reiss/Weber (Wahn-Grengel). Hier zeigten Sebastian & Marcel eine starke Leistung. Man sah überhaupt nicht, dass man außer auf Turnieren, nie gemeinsam Doppel trainiert. Mit 3:0 wurden die Gegner besiegt und man stand im Finale.
Hier traf Sebastian erneut auf Engels & seinen Vereinskameraden Rautenberg.
Engels machte das Spiel und brachte Marcel, wie auch Sebastian so zur Verzweiflung, sodass Rautenberg nur noch verwerten musste.
Zwar fanden Basti & Marcel besser ins Spiel, doch man war am Ende mit 0:3 unterlegen.
Insgesamt war für Sebastian der 2.Platz im Doppel ein toller Erfolg, konnte aber den Frust über das frühe Aus im Einzel nicht wettmachen.
Nun heißt es weiter gut spielen, sich für die nächsten Bezirksmeisterschaften im Jahr 2011 qualifizieren und dann zu zeigen, dass man noch mehr drauf hat!
